Glassman-Lassalle Zen-Linie

Zen-Meditation

Reine Präsenz

 

Zen verweist auf unser tiefes, universelles Sein. In der Zen-Meditation wird offenkundig, dass wir mehr sind, als was wir über uns denken. Fallen die Hindernisse von Selbstbildern und Interpretationen weg, findet sich eine grosse Freiheit. Dieser weite Geist ist nicht persönlich, sondern übersteigt alles Individuelle.


Zen – im alten China in der Verbindung von Buddhismus und Taoismus entstanden – ist auf innere Erfahrung und breite Erkenntnis ausgerichtet. Es ist gleicherweise Übung, Entwicklungsweg und Lebensausdruck.


Die Übung der Zen-Meditation lässt zunächst individuelle seelische Strukturen sichtbar werden, vertieft in der Folge den gedankenfreien Zugang zum tiefen eigenen Wesen und mündet schliesslich in die Erfahrung reiner Präsenz.


In der gegenstandslosen Zen-Meditation geht es nicht um „etwas“, wie im Alltag üblich. Diese Sichtweise wird transzendiert, womit sich ganz neue Horizonte öffnen. Zeigt sich der umfassende und ungetrennte Charakter aller Existenz, bedeutet dies eine grosse Befreiung.


Zen-Meditation ist 


Sitzmeditation - sie wird im stillen Sitzen vollzogen, ohne vor der Welt zu flüchten

 

Übergegenständliche Meditation - da sie ohne Worte und Begriffe auskommt und nicht auf Äusseres achtet

 

Tiefenmeditation - denn sie führt von der Zerstreuung zur Sammlung, von aussen nach innen, von der Oberfläche in die Tiefe

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